Belastetes Trinkwasser
Problemfall Leitungswasser
Gefühlt ist unser Leitungswasser sauber. Grenzwerte bieten ausreichend Schutz, werden eingehalten und das deutsche Leitungswasser gehört doch zu den Besten der Welt. Die Fakten sehen anders aus:
- im UN-Wasserreport steht Deutschland auf Platz 57 von 122 überprüften Ländern — Hinter Ländern wie Spanien, Italien, aber auch Ghana und Panama.
- Grenzwerte existieren nur für einen Bruchteil der im Wasser vorkommenden Substanzen. Es gibt über 300 Arten von Pestiziden und Fungiziden, viele stehen im Verdacht krebserregend zu sein. Untersucht wird das Wasser aktuell nur auf 34 (1992 waren es noch 63). Für Uran gibt es nach jahrzehntelangen Forderungen aus Wissen-und Gesellschaft erst zum 01.11.2011 einen Grenzwert. Mit 10 Mikrogramm pro Liter liegt er aber mindestens beim Doppelten von dem, was namhafte Experten fordern. Auch in einigen Regionen Deutschlands belasten hohe Mengen Uran das Trinkwasser. (Toxisches Paradox: Uran im Trinkwasser (Spiegel Online))
- Grenzwerte werden schrittweise angehoben. So wurde der Grenzwert in der Trinkwasserverordnung für die Gesamtmenge der im Wasser gelösten Feststoffe von 667 ppm (parts per million) bis 1990 auf 1335 ppm und bis 2001 auf aktuell 1665 ppm erhöht. WHO Höchstwert sind 500 ppm.
- Bestimmte Stoffe wie Medikamentenrückstände werden i. d. R. von Wasserwerken erst gar nicht herausgefiltert.
- Durch ungeeignete Kanal- und Rohrleitungen kommen gesundheitsschädliche Substanzen (z. B. Blei, Kupfer, Parasiten und Viren, Wasserasselkot- und Kadaver) bis zu Ihrem Wasserhahn.
Problemfall Mineralwasser
Die Hersteller dieser Wässer werben mit der gesundheitsfördernden Wirkung und dem natürlichem Ursprung. Ihre Quellen sind aber ebenfalls Teil einer belasteten Umwelt.
Hier einige problematische Sachverhalte:
- nach der Mineral-und Tafelwasserverordnung existieren für wichtige chemische Stoffe wie z. B. Aluminium, Uran, Chlor, Pestizide, Sulfate oder aromatische Kohlenwasserstoffe überhaupt keine Grenzwerte.
- Plastikfaschen verbrauchen bei ihrer Herstellung wichtige Rohstoffe, stellen ein langfristiges Entsorgungsproblem dar und führen zu hormoneller Belastung des Wassers in der Flasche.
- unzählige LKWs transportieren Millionen von Flaschen von teilweise weit entfernten Gegenden zu uns, um dann mit Millionen Flaschen gefüllt mit Luft (genannt Leergut) durch das Land zu chauffieren.
Sie möchten den Standard Ihrer Trinkwasserversorgung deutlich erhöhen? Schreiben Sie uns, wir beraten Sie gerne!